Faszination Modellbahn – Eine großartige Ausstellung für Jeden
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Vom 06. bis zum 08.03.2025 fand die 11. Faszination Modellbahn im Maimarktgelände Mannheim statt. 121 Aussteller, von bekannten Firmen über Branchenpresse und Vereinen, präsentierten sich und das Thema Modellbahn auf einer Ausstellungsfläche von 9.300 m2. Die Besucher durften Ihre Fragen stellen, Fotos machen, Dioramen bauen oder bei passender Gewichtsklasse ein nostalgisches Miniatur-Karussell besteigen.
Ein Tag für die Eisenbahn – nicht nur zum Begutachten
Modellbahn erleben für Kinder und Jugendliche
Die Messe zeigte sich als aktiver Tag der Modellbahn. Neben vielen detailreich ausgestalteten Anlagen von Spur 0 bis Z, gab es auch viele Möglichkeiten selbst ins Hobby einzusteigen. So gab es am Stand der „Modellbahn Junior-College Europa vom BDEF (Bundesverband Deutscher Eisenbahn-Freunde“ fachkundige Jugendliche, die Gleichaltrigen die Modellbahn praktisch näherbrachten. Jeder gleichaltrige Besucher durfte unter Anleitung und ohne Bezahlung sein eigenes Diorama bauen und nach Hause nehmen.
Nicht nur hier wurde das Bauen ermöglicht. Auch am Stand von Märklin durften Kinder und Jugendliche den Modellbau kennen lernen. Sie durften je nach Altersklasse die „Start“-Produktserien von Märklin kennenlernen.

Auch „Eisenbahnfreunde Mannheim“ hatten einen großen Schwerpunkt auf die junge Modellbahn-Generation gelegt. So war die Sicherheit an Bahnanlagen ein wichtiges Thema. Doch auch hier durfte der Bastelspaß nicht fehlen. Es wurden viele Fischertechnik-Module mit einer Gartenbahn verbunden und die Kleinsten, wie mein Sohn, waren begeistert von dem Nostalgie-Miniatur-Karussell aus dem Jahr 1956.
Sogar Züge konnten auch unter fachmännischer Leitung von Kindern jeden Alters zusammengebaut werden. In der Bastelecke Aichner bauten sie mit Modelleisenbahnen, Hölzern verschiedener Art, Eisstäbchen oder Kartonagen. Auch an vielfältigen Werkzeugen fehlte es nicht. So standen den Bastlern Kleber, Stecknadeln oder sogar Laubsägen zur Verfügung. Auf diese Weise konnten alle die 55 Jahre Erfahrung im Funktionsmodellbau wahrhaftig verstehen und auch physisch in Form eines eigenen Dioramas mit nach Hause nehmen.
Bastelhilfe auch für die großen Modellbahner
Des Weiteren halfen die Mitglieder des „MEC Waiblingen“ gern bei Fragestellungen zum Gestalten, Herstellen oder Handhaben von Fahrmaterial, Landschaftsbau, Gebäuden und auch zu verschiedenen Antriebstechniken. Um nicht in der Theorie zu verweilen, gab es auch hier eine Bastelecke. Dort konnten die Kleinen und Großen Klemmbausteine zusammenbauen und in eine Modellbahnlandschaft mit Gebäuden und Bäumen einfügen.
Wettbewerb von MIBA – Modellbahn ohne Grenzen
Gerngesehen sind auch die Wettbewerbe auf der Messe. Auch dieses Jahr gab es einen Wettbewerb für Privatanlagen mit 9 Teilnehmern. Ausgeschrieben wurde der Wettbewerb von GeraMond GmbH und der Messe Sinsheim GmbH. Jeder Modellbahner durfte sich per Bewerbung vorstellen und seine Bilder hochladen. Weiter Vorgaben machten die Veranstalter nicht, sodass sich der Modellbahner frei ausleben und gestalten konnte. Folgerichtig entstanden interessante Werke in unterschiedlichster Größe und Form. Von der klassischen Modulanlage bis hin zu extravaganten Glockenglas. Auch die Themen und Geschichten zeigten die Vielseitigkeit des Modellbahnens.

Zu gewinnen gab es monetäre Gewinne. Zum Abschluss entschied eine Fachjury über die Qualität und Originalität und so wurden die Sieger am 08.03.2025 festgestellt. Den ersten Preis gewann Christian Danzinger mit seiner Darstellung des Kreideabbaus auf Rügen mit Polizeieinsatz, Baggereinsatz und vielen weiteren detailreichen Szenen. Den 2. Platz belegte Ronalf Kramer mit der unten präsentierten Modulanlage „Wales“. Der Ausbau des Städtchens und des Lebens am Meer war auch von Fachkenntnis geprägt. Auch der 3. Platz zeigte eine Landschaft am Meer und wurde von Wolfgang Stößer gefertigt. Insgesamt nahmen 8 Modellbahner am Wettbewerb teil.

Nostalgie und Zukunft – Jugendarbeit und Blick in die 60er Jahre
Neben vielen Szenerien aus der beliebten Epoche 3 (zwischen den Jahren 1946 und 1970) und dem historischen Karussell, welches von den Kindern begeistert Stunde um Stunde verwendet wurde, gab es noch weitere Nostalgie zu bestaunen. So gab es in der zweiten, etwas kleineren, Halle Dampfmaschinen in jeglicher Form zu bestaunen. Ein Erbauer solcher Kunstwerke erschuf in tausenden von Arbeitsstunden und mit speziellen Fräsen kleinste Dampfbetriebene Maschinen wie Kurbelwellen und Motoren.

Auch einen mechanischen Wanderer „mechanical Traveller“ gab es in diesen Ecken zu bestaunen. Oder die Vorstufe des Kinos: Lebensrad und Zootrop.

Im Kontrast hierzu oder auch als passende Weiterführung war die aktive Jugend, die in der großen Halle überall präsent war. Sie zeigten anderen die Grundfähigkeiten für das Modellbahnen bei den „Modellbahn-Junioren-College Europa“ oder fingen selbst in der einen oder anderen Bastelecke ein Diorama an. Auch die Spurweite war nicht entscheiden. Es gab sowohl eine riesige Ecke für Spur Z, die sich ansehnlich auch mit kleinsten Details auf wunderschönen Anlagen zeigte, als auch in Spur N, TT und H0.
Auch die Vereine zeigten nicht nur Interesse an jüngeren Mitgliedern. Die größte Gruppe der Vereine versicherten beim Gespräch, dass der Jugend auch Freiheiten zugesprochen und diese selbst bei ortsansässigen Messen und Ausstellungen teilnehmen würden.

Beim Begutachten der Messebesucher merkte man sicherlich ein bestimmtes Altersklientel. Doch schien es auch viele Familien mit Kindern und größeren Kindern sichtliche Freude und Interesse zubereiten, kleine Züge in ausgeschmückten und erzählenden Landschaften zu beobachten.
Eine wundervolle Ausstellung für Modelleisenbahner jeder Altersklasse
Es war ein wundervoller Tag auf einer ausgeglichenen Messe mit viel Möglichkeit sich selbst einzubringen. An jeder Ecke konnte man seine Fähigkeiten im Modellbahnen ausbauen. Fachleute zeigten, wie man eine realitätsnahe (Blumen-)Wiese gestaltet oder welche Elektronik am besten zu welchem Vorhaben passte. Auch die kleinsten Besucher wurden an jeder Ecke sprichwörtlich miteinbezogen und durften ihrem Entdeckerdrang folgen. Andere Kinder fuhren stundenlang im Kreis und genossen das Vergnügen eines alten Schmuckstücks mit feinausgearbeiteten Holztieren. Wir konnten Rundfahrten im Odenwald mit Dampfloks planen oder uns in der unglaublich aussagekräftige Z-Anlage verlieren. Auch die Vereine zeigten schöne Szenerien aus Opas Jugend oder vom Urlaubsziel Nord- und Ostsee. Nachdem Häppchen mit Currywurst und Steak-Brötchen, dass ich wider große Erwartung, leider nur so mittelmäßig fand (Steak ohne Zwiebeln ist eine Kultursünde!), gab es auch noch kleine Dampfmaschinen.
Alles in Allem sehr sehenswert, ob allein oder mit der ganzen Familie!
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